Verhaltensmedizin für Hunde und Katzen

Die Verhaltensmedizin ist gekennzeichnet durch die vollständige Erfassung aller körperlichen Symptome und Verhaltenssymptome in ihrer Gesamteinheit und führt über deren Identifizierung zu individuellen prophylaktischen und therapeutischen Maßnahmen bei Verhaltensproblemen und psychischen Störungen bei Tieren.
Etwa ein Drittel der Fälle von Verhaltensauffälligkeiten bei Hunden und Katzen haben eine medizinische Ursache. Im Rahmen der verhaltensmedizinischen Konsultation erfasst der Tierarzt für Verhaltensmedizin in enger Zusammenarbeit mit dem Haustierarzt mit Hilfe spezieller Untersuchungstechniken die Normalbefunde und davon abweichende Befunde.

Die Verhaltenstherapie ist eine der wesentlichen therapeutische Techniken bei der Behandlung von Problemen im Zusammenleben zwischen Mensch und Tier und hat zum Ziel, unerwünschte Verhaltensweisen mit erwünschtem Verhalten zu ersetzen.
Der Tierarzt mit der Zusatzqualifikation Verhaltenstherapie arbeitet auf ethologischen und lernbiologisches Grundlagen und stellt somit das Normalverhalten von Tieren, deren Bedürfnisse sowie die Art und Weise, wie Tiere lernen, in den Vordergrund.
Die Behandlung erfolgt anhand eines individuellen Therapieplans und kann erforderlichenfalls medikamentös unterstützt werden.

Ansprechpartnerin für die Verhaltensmedizin in unserer Praxis ist Dr. med. vet. Heike Schröder.

Gewisse Verhaltensweisen sind stark an das häusliche Umfeld gebunden, deswegen bieten wir im Rahmen der Verhaltensmedizin Hausbesuche an.

Verhaltensauffälligkeiten, die in des Spektrum der Verhaltensmedizin gehören, sind:

  • Stress
  • Ängste und Phobien
  • Aggression
  • Hyperaktivität
  • Unsauberkeit/Markieren
  • Zerstörung von Inneneinrichtung/Gegenständen
  • übermäßiges Putzverhalten
  • Selbstverletzung
  • vermehrte Unruhe
  • vermehrte Lautäußerung
  • gestörter Schlaf-/Wachrhythmus
  • Depression
  • vermindertes Verhalten
  • stereotypes Verhalten